Taiga Brahm

ePoints: 94
Novice

Aktivitäten

Die Aktivitäten von Taiga Brahm

Video-Annotation in der Ausbildung von Wirtschaftslehrpersonen
Anerkannt
ePoints: 90
18.02.2019
Scenario: Lehrveranstaltungskonzeption

Dieses Konzept zielt erstens darauf ab, den Studierenden bereits im Bachelor-Studium die Möglichkeit zu geben, mit Hilfe von per Video aufgezeichneten Unterrichtssimulationen erste Erfahrungen in der ...konkreten Tätigkeit des Unterrichtens zu sammeln. Zweitens wird das Ziel verfolgt, die auf diese Weise erworbenen Unterrichtserfahrungen umfassend und wissenschaftsbasiert mit Hilfe von Video-Annotationen zu reflektieren. Dabei wird auf die Idee der Schwellenkonzepte rekurriert. Gerade die Kombination aus praktischer Unterrichtserfahrung und wissenschaftlich fundierter Reflexion stellt für die Lehrer/-innenbildung im Fach Wirtschaft und auch darüberhinausgehend ein Novum dar. Während bisherige Unterrichtssimulationen in der Video-Analyse beispielsweise die Frage der „professional vision“ fokussierten (z. B. Stürmer et al., 2017), geht es bei der geplanten Lehrinnovation um eine für das Fach Wirtschaft zentrale inhaltliche Reflexion. Darüber hinaus steht die videobasierte Reflexion eigener Unterrichtserfahrung für das Fach Wirtschaft noch am Anfang (eine Ausnahme bildet das videobasierte Assessment-Tool von Kuhn et al. (2018), welches aber keine eigene Unterrichtserfahrung, sondern vorher aufgezeichnete reale Unterrichtssimulationen zur Grundlage hat; ähnlich auch Minnameier et al. (2015)). ‘Herkömmliche’ Arten der Videoanalyse führen häufig nur zu oberflächlicher Auseinandersetzung der Studierenden und verbleiben dadurch meist auf der Ebene handwerklicher Details (z. B. Präsentationstechnik etc.). Das Aufdecken tiefliegender handlungsleitender Konzepte erfordert hingegen das Überwinden bestimmter Abwehrmechanismen (etwa negativer Emotionen beim Betrachten des eigenen Unterrichts) und muss didaktisch begleitet werden. Bei der Entwicklung der Konzeption wird der Forschungsstand zur Arbeit mit Videos berücksichtigt, beispielsweise hinsichtlich der Frage, welche Emotionen und Kognitionen bei eigenen und bei fremden Videos zu erwarten sind (Richey et al., 2018; Syring et al., 2015). Entscheidend ist in diesem Zusammenhang der soziale Aspekt des Entwicklungsvorhabens: Die Unterrichtsvideos werden in der Kursgruppe gemeinsam annotiert, sodass sich Community-Effekte ergeben. Die soziale Annotation soll die Studierenden einerseits bei der Reflexion unterstützen, da die oft schwierige Selbsteinschätzung und das Expertenfeedback der/s Lehrenden (das wiederum i. d. R. mit einer Bewertung verknüpft ist) durch die Wahrnehmung der Kommilitonen/-innen als Peers komplementiert wird. Das Projekt zielt somit darauf ab, die Potenziale von Peer-Learning (Bell & Cooper, 2011) zu nutzen, aber möglichen negativen Effekten entgegenzuwirken. Durch das gemeinsame Annotieren der Videos in der Kursgruppe ergeben sich soziale Lerneffekte. So können typische „Abwehrmechanismen“ bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Lehrhandeln überwunden werden.

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Evaluator: Linda Esch

Workshop zur Video-Annotation in der Lehrerbildung
Anerkannt
ePoints: 4
18.02.2019
Scenario: Workshopteilnahme

Im Rahmen eines Workshops wurden Kolleginnen und Kollegen der Lehrerbildung der Universität Tübingen in das Konzept der Video-Annotation eingeführt. Dabei wurden zwei mögliche Tools vorgestellt, mit d...enen die Video-Annotation möglicht ist (Edubreak und Live). Es wurden Vor- und Nachteile von Video-Annotation diskutiert und Anschlussmöglichkeiten zur weiteren Nutzung von Video-Annotation erörtert.

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Evaluator: Yasmin Djabarian

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