Damla Yildirim

ePoints: 366
Novice

Aktivitäten

Die Aktivitäten von Damla Yildirim

Einsatz von interaktiven und kollaborativen Videos in zwei Pilot-Veranstaltungen
Anerkannt
ePoints: 120
13.06.2019
Scenario: Mediale Unterstützung einer Lehrveranstaltung

Mithilfe von interaktiven und kollaborativen Videos können die Studierenden zum aktiven Mitdenken während des Betrachtens eines Lernvideos angeregt werden. Die Interaktivität kann durch Elemente wie z....B. Single-, Multiple-, Freitext-Fragen, Sprungmarken und Verlinkungen, die sich zu bestimmten Zeitpunkten im Video einblenden lassen, erreicht werden. Die Kollaboration wird durch die zeitgestempelte Kommentarfunktion (inkl. Verlinkungen) ermöglicht, welche den Studierenden während des Betrachtens eines Videos eine aktive und soziale Austauschplattform bietet. Im Jahr 2017 wurden innerhalb der vom BMBF geförderten Verbundprojekte „eCult+“ und "Agricareer.net" innerhalb zweier Pilot-Veranstaltungen an der Georg-August-Universität Göttingen interaktive und kollaborative Videos eingesetzt und evaluiert. ILIAS Interactive Video Plug-In ist für den Einsatz in beiden Veranstaltungen ausgewählt. In der Vorlesung „Theorien, Konzepte und Rahmenbegriffe der Vermittlung: Interkulturalität und Mehrsprachigkeit“ nutzten die Lehrenden das Plug-In, um selbst aufgezeichnete Gastvorträge mit einer Aufgabenstellung verbunden für die Studierenden zur Diskussion zu stellen. Das (Lern-)Ziel bei der Nutzung der interaktiven Videos bestand für die Studierenden darin, in einen sozialen Austauschprozess zu kommen, indem sie Grundbegriffe wiederholen, in eigene Worte fassen, sich über Praxis- oder Anwendungsbeispiele austauschen und gemeinsam reflektieren. Im Modul „Kommunikation - Selbstmanagement - Führung“ (KSF) hat die Dozentin mit Hilfe des Plug-Ins in ihre selbstproduzierten Videos Fragen und Aufgabenstellungen zur Selbstreflexion integriert, um die Lernenden während des Betrachtens der Videos zu aktivieren. Das (Lern-)Ziel bei der Nutzung von interaktiven Videos bestand für die Teilnehmer darin, in einen Austauschprozess über die eigenen Selbstreflexionen zu kommen. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass – gegensätzlich zu unseren Erwartungen die interaktiven und kollaborativen Videos von den Studierenden aktiv genutzt wurden, – die Benutzung des Plug-Ins von beiden Lehrenden als intuitiv eingeschätzt wird, – das Formulieren der Antworten den Lernenden die Möglichkeit bietet, sich mit den Inhalten und ihren Gedanken dazu aktiv auseinanderzusetzen und zu durchdenken, den Lehrenden bietet es die Möglichkeit der Dokumentation dieser Auseinandersetzung, – das Plug-In eine sinnvolle Möglichkeit bietet, mehrere Funktionen an einem Ort zu bündeln (Wissensvermittlung, Assessment und soziale Interaktion), sodass die Ablenkung der Studierenden reduziert werden kann, – der Aufwand zur Nutzung der interaktiven Videos stark davon abhängt, ob die Videos selbst produziert werden und wie viele Kommentare gesichtet werden müssen, – die Organisation größerer Gruppen (ab ca. 10 Personen) schwierig zu handhaben ist und es schwer fiel, die Übersicht zu behalten, da die Autorenfilterfunktion noch nicht zuverlässig funktionierte, – der aktive Austausch von den Studierenden nicht unbedingt erwünscht ist, wenn es um sehr persönliche Selbsteinschätzungen geht. Als besonders entscheidend hat sich die Kommunikation im Vorfeld der Lehrveranstaltung herausgestellt. Es muss an die Studierenden zu Beginn der Veranstaltung ganz klar kommuniziert werden, wie der ganze Prozess mit dem Einsatz von interaktiven Videos ablaufen wird. Wenn möglich, sollte diese Einweisung mündlich (z.B. in Präsenz, virtuell oder mittels digitaler Medien) und schriftlich (z.B. durch eine Anleitung) erfolgen. Hierbei sollten auch Fristen für das Absenden von Kommentaren vereinbart werden, insbesondere wenn ein Austausch zwischen den Studierenden oder auch zwischen den Studierenden und der Lehrperson stattfinden soll. Beim Umgang der Lehrenden mit dem Plug-In wären für sie einige Funktionen hilfreich gewesen: · eine Benachrichtigungsfunktion bei neuen Kommentaren (wöchentlich oder täglich), · eine Antwortfunktion, die das Beantworten von Kommentaren ermöglicht, · ein erweiterter Autorenfilter oder eine Sortier-Funktion, sodass Kommentare leichter zu überschauen und zu überprüfen sind oder · alternativ eine Exportmöglichkeit als Word- (oder PDF-) Datei, um die Kommentare selbst sortieren zu können, · denkbar ist auch eine Ratingfunktion, in welcher die Studierenden die Kommentare hoch-/herunterstufen können damit die relevantesten Beiträge priorisiert beantwortet werden können. Dies könnte ein Lösungsansatz für den Einsatz in größeren Gruppen sein. Autor*innen: Dr. Damla Yildirim & Jana Weigel M.Sc.

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Evaluator: Ronny Röwert

E-Assistants-Programm
Anerkannt
ePoints: 130
28.02.2019
Scenario: Lehrveranstaltungskonzeption

Zum Sommersemester 2012 startete der E-Learning Service mit dem ersten E-Assistants-Programm 1.0. Als Teil des Qualitätsprogramms für Lehre und Studium Campus QPLUS sieht diese Maßnahme vor, E-Learnin...g-Vorhaben in der Lehre zu fördern, um mehr Flexibilität im Studium und eine nachhaltige Aufbereitung der digitalen Lehr- und Lernmaterialien zu gewährleisten. Das Hauptziel des E-Assistants-Programmes ist die Ausbildung der Studierenden und studentischen Hilfskräfte als E-Assistants, die Interesse an Digitalem Lernen und Lehren haben. Somit können die Studierenden einerseits die Lehre und die Lehrenden beim Einsatz von E-Learning-Angeboten unterstützen und andererseits neue Kompetenzen im Bereich Digitales Lernen und Lehren erwerben, die das zukünftige Arbeitsumfeld verlangt. Die ausgebildeten E-Assistants können von den Instituten und Fakultäten als studentische Hilfskräfte weiterbeschäftigt werden, um innovative Ideen zu entwickeln und weitere E-Learning-Projekte durchzuführen. Im Januar 2018 wurde das neue E-Assistants-Programm 2.0, das flexibel und modular aufgebaut ist, eingeführt. Das neue Programm beinhaltet vier Qualifikationsbereiche (Parcours): Video-basiertes Lernen und Lehren, interaktive Whiteboards, Content-/Lernmanagementsysteme wie „Stud.IP“ und „ILIAS“ und ab Wintersemester 2018/19 "Web-& Videokonferenzen". Innerhalb E-Assistants-Programm 2.0 werden die Studierenden an die gängigen Lernmanagementsysteme der Universität Göttingen (Stud.IP und Ilias) herangeführt und werden sie verschiedene interaktive Lehr- und Präsentationsmöglichkeiten kennenlernen. Der Umgang mit Stud.IP aus der Verwaltungs- und Organisationssicht, die Möglichkeiten der verschiedenen Tools wie Forum, DoIT und Mediacasts, die Erstellung von Lernmodulen, Tests und Glossaren im Ilias sowie von Vorlesungsaufzeichnungen, die Nutzung von interaktiven Whiteboards und die Audio-/Video Produktion & Post-Produktion und Durchführung der Web-& Videokonferenzen sind einige Inhalte der Ausbildung. Hierbei liegt unser Augenmerk nicht nur auf der Vermittlung der technischen Kompetenzen, sondern auch auf der didaktischen Verwendung der zahlreichen Tools in verschiedenen Einsatzszenarien. Unter jedem Qualifikationsbereich werden diverse Workshops auf zwei Leveln (Grundlagen und Aufbau) angeboten. Die Dauer der Workshops, die LEVEL 1 zugeordnet sind, beträgt pro Qualifikationsbereich insgesamt 4 Stunden und die der Workshops, die LEVEL 2 zugeordnet sind, beträgt insgesamt 6 Stunden. Für jeden erfolgreich absolvierten Workshop bekommen die Studierenden eine Teilnahmebescheinigung. Zusätzlich wird eine Level-Teilnahme ausgestellt, wenn alle Workshops eines Levels vollständig abgeschlossen sind.

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Evaluator: Linda Esch

Produktion von Erklärvideos zur Nutzung der interaktiven Whiteboards
Anerkannt
ePoints: 110
15.02.2019
Scenario: Sonstiges

Um die Schulung "Einführung in die Grundlagen von interaktiven Whiteboards" an der Universität Göttingen mit mikro Erklärvideos zu bereichern, habe ich mit einem Team von drei studentischen Hilfskräft...en zu jeweiligen Funktionalitäten der interaktiven Whiteboards einen Skript vorbereitet und die Erklärvideos mit dem Team produziert. Insgesamt 21 Videos von je max. 5 Minuten Länge produziert worden. Die Videos decken alle Themen der Schulung ab und bieten darüber hinaus die Möglichkeit zur Wiederholung in einem gewählten Thema. Jedes Erklärvideo ist zusätzlich mit Untertiteln ausgestattet damit diese Barrierefrei zugegriffen werden können. Die Schulungen zu interaktiven Whiteboards dauern ins gesamt 90 Minuten und beihalten zahlreiche Informationen über die möglichen Nutzungsszenarien. Da die Inhalte von der Menge her viele Möglichkeiten beinhalten und in der Regel bis zum Einsatzzeitraum vergessen werden können, haben wir uns vorgenommen diese Möglichkeiten in obengennannten Videos zusammenzufassen und online zu stellen. Somit können die Lehrende zeit- und ortunabhängig Zugriff darauf haben und die entsprechende Funktionalität noch einmal in Ruhe vor dem Einsatz anschauen und üben können. Die studentische Hilfskräfte haben durch die gemeinsame Konzeption und Produktion der Erklärvideos die Gelegenheit bekommen ihre eigenen Umgang mit interaktiven Whiteboards zu üben. Hiermit haben Sie Kompetenzen zur Nutzung von interaktiven Whiteboards erworben und neue Perspektive über den mögliche Einsatz von interaktive Whiteboards in ihren eigenen Lehrveranstaltungen gewonnen, ggf. unterstützen sie die Lehrende bei der Anwendung. Die Konzeption und Organisation erfolgte durch mich in Kooperation mit den studentischen Hilfskräften. Die Aufzeichnung und die Nachbearbeitung von Videos erfolgte durch die studentischen Hilfskräfte. Die Onlinestellung der Erklärvideos und die Gestaltung der Webseite habe ich wiederrum übernommen.

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Evaluator: Linda Esch

Webkonferenzen mit Adobe Connect
Anerkannt
ePoints: 6
12.02.2019
Scenario: Mediale Unterstützung einer Lehrveranstaltung

Ziel des Blockseminars "Grundlagen der Verhandlungsführung": Das Seminar "Grundlagen der Verhandlungsführung" ermöglicht den Studierenden, modernes Wissen zur Verhandlungsführung aufzubauen und ihr V...erhandlungskönnen in verschiedenen Simulationen auszuprobieren. Ausgangslage zur Nutzung Webkonferenzen im Blockseminar: In der Praxis werden heute bereits viele Verhandlungen per Webkonferenzen geführt. Um persönlich zu verhandeln, müsste ein Team anreisen. Dies kann nicht nur mit hohen Kosten verbunden sein, sondern auch mit einem hohen Aufwand an Zeit und Organisation. Oft müssen Gespräche zeitnah durchgeführt werden - etwa wenn für ein Problem schnell eine Lösung gefunden werden muss, die nur durch eine Verhandlung gefunden werden kann. Eine Webkonferenz lässt sich schnell organisieren, ein persönliches Treffen erfordert mehr Zeit. Grund zum Einsatz von Webkonferenzen mit Adobe Connect: In diesem Blockseminar wurde Webkonferenzen mit Adobe Connect eingesetzt, um die Studierenden praktische Erfahrungen zu ermöglichen, die später im Berufsleben relevant sind und die Studierenden selbst überprüfen lassen, welche Vor-, aber auch welche Nachteile bei Verhandlungen per Web-Konferenzen entstehen können. Das Szenario: Zwei Verhandlungsteams mit jeweils drei Personen sitzen getrennt voneinander in zwei Räumlichkeiten und führen eine Verhandlungssimulation per Web-Konferenz durch. Die unsichtbare Gruppe der Feedbackgeber*Innen sitzt in einem dritten Raum und beobachtet die beiden Verhandlungsteams bei der Web-Konferenz. Diese Gruppe ist gezielt unsichtbar gelassen damit die Verhandlung-Teams während der Verhandlungen nicht abgelenkt werden. Welche Kognitive Lernziele werden dadurch erreicht? Die Studierenden waren in der Lage Ihr gelerntes Wissen in einem praxisnahen Szenario mit einem praxisnahem Werkzeug (Adobe Connect) anzuwenden. Nach der Durchführung fiktiver Verhandlungen haben die Studierenden dieser Verhandlungssituation analysiert und beurteilt. Die Analyse und Evaluation wurde durch das Feedback-Team geleitet und die drei Gruppen haben intensiv mit einander ausgetauscht. Dozenten-Feedback zum Szenario (mit eigenen Wörter): Die Methode hat sich als richtig herausgestellt. Es war u.a. wichtig, dass die Feedbackgeber/innen nicht in den Räumen der Verhandlungsteams saßen. So bleibt das Szenario realistisch. Die Studierenden waren sehr offen für die Idee, per Web-Konferenz zu verhandeln und die Teams zu beobachten. Das Fazit war: Wenn möglich, sollte auch zukünftigen Teilnehmenden die Chance gegeben werden, einmal im Blockseminar „online“ zu verhandeln. Adobe Connect ist die geeignetste Software. Damit das Szenario funktioniert, ist eine entsprechende Hardware erforderlich. In diesem Fall waren zusätzliche Kameras und Mikrofone für die Verhandlungsteams notwendig. Die Kameras, da die eingebauten Kameras an den Laptops einen zu kleinen Winkel haben, um ein Team von 3 nebeneinander sitzenden Personen ganz zu zeigen. Die externen Mikrofone, um eine entsprechende Sprachqualität sicherzustellen. Die gesamte technische Ausrüstung wurde durch den Service für digitales Lernen und Lehren gestellt. Ohne diese Ausrüstung wäre die Web-Konferenz in dieser Qualität nicht möglich gewesen. Durch den Einsatz von Adobe-Connect hat sich der Nutzen für die Studierenden erhöht, da sie nicht nur klassische Verhandlungssimulationen durchgeführt haben, sondern jetzt auch eine per Web-Konferenz. Die Studierenden haben durchweg positiv reagiert und sehr engagiert mitgearbeitet. Es gab weder Verständnis- noch Technikprobleme. Ohne die Beratung und das Schulungsangebot der Service für Digitales Lernen und Lehren hätte diese Video-Konferenz nicht stattfinden können. Der zeitliche Aufwand, alleine ein solches Szenario umzusetzen (z.B. Auswahl einer geeigneten Software, Einrichtung einer Testumgebung unter Seminarbedingungen im Vorfeld, Organisation, Transport und Auf- und Abbau der Technik am 2. Seminartag), hätte den Rahmen bei dieser Veranstaltung gesprengt. Es macht einfach Spaß, eine bestehende Lehrveranstaltung weiter zu verbessern und mit den Studierenden neue Wege zu gehen. Wenn am Ende die Resonanz bei allen Beteiligten so positiv ist und der Lernerfolg da ist, so ist das natürlich doppelt schön und motiviert, sich weiter mit der Digitalisierung der Lehre auseinanderzusetzen.

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Evaluator: Martin Rademacher

Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz
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