Eva Reichmann

ePoints: 29
Novice

Aktivitäten

Die Aktivitäten von Eva Reichmann

Erklärungsvideo zur Funktionalität von Selektionsalgorithmen (Personalauswahl)
Anerkannt
ePoints: 5
25.08.2020
Scenario: Mediale Unterstützung einer Lehrveranstaltung

Die Grundherausforderung war, eine typische Visualisierungstechnik aus einem Workshop (Entwicklung einer Visualisierung auf Flipchart oder Pinwand mit erläuterndem Text) in eine Form zu übertragen, di...e als Vorbereitungsmaterial genutzt werden kann - also eine Visualisierung die sich schrittweise aufbaut und im Sprechtext dazu alles beinhaltet, was in einer Präsenzsituation normalerweise im Dialog mit den Teilnehmenden geklärt werden kann. Da alle Softwaretools für Videoerstellung entweder sehr teuer sind (Jahreslizenz die sich für Einzelunternehmen nicht lohnt), in der Gratisversion keine Nachhaltigkeit bieten (Speichermöglichkeit nur auf Anbieterplattform) oder technisch sehr aufwendig, habe ich mich für die "gute alte" PowerPoint-Grafik" mit Animation und Sprechtext entschieden. Dazu habe ich zuerst den Sprechtext geschrieben, um diesen auf Vollständigkeit und Verständlichkeit hin prüfen zu können - und dann mehr oder weniger auswendig gelernt. Als nächstes den Text auf Sprechakzente, Pausen und den richtigen Moment zum Grafikeinschub hin optimiert (das habe ich früher im Theater als Regieassistentin gelernt, wie man einen Sprechtext mit Pausen usw. gestaltet - und die Zeichen dafür ins Skript einträgt, quasi wie eine Partitur). Als nächstes entstand die Grafik (auf Basis einiger Fotoprotokolle früherer Präsenzworkshops zu diesem Thema). Am längsten dauerte es, die Tonaufnahme zur animierten Präsentation herzustellen, da die Technik mehrmals nicht aufzeichnete. Im Endeffekt entstand aus der animierten PPT ein MP4-File. Die Rückmeldungen von Teilnehmenden aus dem Workshop zum Video sind sehr gut: es seien keine weiteren Fragen dazu da, da das Video alle Aspekte erläutert. Ich habe daraus gelernt, worauf es inhaltlich und technisch bei der Herstellung von Videos mit PPT ankommt - da es mir nicht möglich ist, auf teure Ressourcen (Videosoftware) zurückzugreifen. Für die Zukunft würde ich aber trotzdem im technischen Bereich aufrüsten - nicht mit einer teuren Softwarelizenz, sondern mit einem Grafiktablet, das Freihandzeichnen und das einfügen von Notizen in Text problemlos möglich macht. MP4-Files in Moodle eingebunden funktionieren gut - da keine extra Schnittstelle erforderlich ist und auch das Abspielen ist für alle Teilnehmenden problemlos möglich. Meine Rolle: "Lernende" (in Bezug auf die Technik) - Konzipierende (Inhalte und Grafik) und Performerin (Sprechtext).

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Online-Workshop "Integrated Course Design"
Anerkannt
ePoints: 8
25.08.2020
Scenario: Lehrveranstaltungskonzeption

Da nicht alle Moodle kennen, habe ich eine kurze Einführung vorangestellt. Die Bereitsstellung von Vorbereitungsmaterial auf einer Lernplattform hat einen großen Vorteil: ich kann dafür sorgen, dass ...alle Teilnehmenden auf dem gleichen Wissensstand sind (nicht Erfahrungsstand). Da Grundkenntnisse von Constructive Alignment und Lernzieltaxonomie (für Fink sind Bloom und die Weietrentwicklung wichtig) sind bei Teilnehmenden bei diesem spezifischen Workshopthema oft nicht vorhanden - deshalb habe ich Material im Vorbereitungsteil digital zur Verfügung gestellt (oofen zugängliche Ressourcen der TUM usw.). Im Vorbereitungsteil ist auch ein von fachlichen Leitfragen gesteuertes "Vorstellungsforum", um in der verkürzten Online-Präsenzphase nicht zuviel Zeit mit einer Vorstellungsrunde zu verlieren. Die Vorbereitungsphase schließt mit der Erläuterung der Arbeitsweise am Online-Präsenztermin (Hinweis, wie wir Moodle und Zoom parallel nutzen werden). Das Material am Online-Präsenztermin wird stufenweise für die Teilnehmenden sichtbar gemacht - so verhindere ich, dass "Neugierige" einfach schon mal durch Dateien browsen und dadurch abgelenkt sind. Sobald wir bei einer neuen gemeinsamen Lernaktivität sind, wird die Datei für die Teilnehmenden von mir sichtbar geschaltet. Zu Beginn ist für die Teilnehmenden nur die Erläuterung von Zoom sichtbar (um sicherzustellen, dass alle wissen, wie die Technik funktioniert) - und die Datei mit dem Zoom-Link: die Teilnehmenden starten das Zoom-Meeting also aus dem Moodle heraus. Nach einem gemeinsamen Anfang (Kurzvorstellung - Klärung von Fragen zum Vorbereitungsmaterial, Klärung der kurzen Aktivierungspausen, der Netz-Etikette usw.) geht es dann weiter mit dem Thema "Lernziele" und der entsprechenden Info-Datei dazu auf Moodle. Zu den einzelnen inhaltlichen Punkten gibt es praktische Übungen mit aktivem Austausch in breakout-rooms und Fragerunde/Diskussion/Feedback meinerseites im gemeinsamen Plenum - bevor wir dann zum nächsten Inhaltspunkt gehen. Im "After-Work-Raum" finden die Teilnehmenden weiteres Material (u.a. zu Fragen, die sich direkt aus der Arbeit im Online-Präsenztermin ergeben haben) - und die Foren für die weitere Vernetzung und den weiteren Austausch. In diesem spezifischen Fall war es verpflichtend, dass die Teilnehmenden Konzepte im Feedback-Forum hochladen, da sie die entsprechende Anzahl an Arbeitseinheiten für das hochschuldidaktische Zertifikationsprogramm nachweisen mussten. Das Vorbereitungsmaterial stand 7 Tage vor dem Online-Präsenztermin zur Verfügung; der Online-Präsenztermin von 9:00 - 13:30 (mit kurzen Aktivierungspausen) passte vom zeitlichen Rahmen her, da die Gruppe relativ klein (5 Personen) war - für eine größere Zahl an Teilnehmenden könnte es zeitlich etwas eng werden, in diesem Fall müsste ich den kollegialen Austausch bei zwei praktischen Übungen zusammenfassen. Der "After-Work-Raum" stand für 7 Tage zur Verfügung. Da das Material aus Online-Präsenztermin und Vorbereitungsphase weiterhin zur Verfügung steht, haben die Teilnehmenden also insgesamt 7 Tage, um das gesamte Workshopmaterial (auch eigene Arbeitsergebnisse) weiterhin zu bearbeiten, sich ein eigenes Skript aus den downloads zusammenzustellen usw. Ich bin als Trainerin in der Vorbereitungsphase bei Fragen und Feedback zu Aufgaben eingebunden - in der Nachbereitungsphase ebenfalls.

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Evaluator: Tina Rosner-Merker

Entwicklung des "Blended-Online-Konzepts" für Workshops
Anerkannt
ePoints: 8
25.08.2020
Scenario: Sonstiges

Workshopkonzepte - und Inhalte zu entwickeln mache ich seit Jahrzehnten - sinnvolle (also teilnehmerorientierte und zielorientierte) Online-Settings zu entwickeln war komplettes Neuland. Hilfe dazu ga...b es nirgends (die Onlineworkshops zum Thema zeigten eigentlich eher ungewollt, wie man es nicht macht ...). Also: ausprobieren - anpassen - ausprobieren und wieder anpassen lautete die Devise. Daraus ist BLOPP entstanden: Unser digitales Format BLOPP - Blended Learning mit Online-Präsenz-Phase. Der erste Entwurf sah eine längere Online-Präsenzphase vor - wegen der Erfahrung aus selbst besuchten Webinaren zu anderen Themen war ich ziemlich schnell sicher, dass mehr als 4 Stunden Online am stück zu viel sind - ich habe dabei selbst erfahren, dass es viel anstrengender ist, online teilzunehmen, als in einem Präsenzworkshop. Der Testworkshop, den ich mit didaktisch erfahrenen Trainer-Kolleginnen durchgeführt habe, war zu einem Karrierethema (Mit der Promotion in die Berufspraxis) und enthält einen hohen Anteil an reflektierenden Aufgaben. Das Feedback der im Thema bewanderten Kolleginnen war hilfreich, vor allem was die Dauer von Gruppenarbeiten in breakout-rooms oder von Schreibübungen in Einzelarbeit angeht. Feedback, das ich gerne aufgenommen habe. Die 3-Teilung in "Vorbereitung auf Lernplattform im eigenen Tempo (aber durch Trainerin begleitet) - verkürzter interaktiver Online-Präsenzphase - weitere Arbeit am Material, Fragen, Vernetzung, Feedback in der Nachbereitungsphase" wurde von allen Testenden als sinnvoll und zielführend erlebt. Aus dieser Arbeit habe ich auch gelernt, dass einige unserer Workshopthemen nicht sinnvoll digitalisiert werden können (z.B. das Thema "Gesprächsführung", da hier direkte Rückmeldung auf Körpersprache, spezifisch "Status-Spiele" erforderlich ist, was digital nicht funktioniert). Meine Rolle: als selbständige Beraterin und Trainerin bin ich für alles verantwortlich - vom Konzept über die Materialerstellung, die Durchführung bis zur Nachbereitung/Auswertung.

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Evaluator: Natalie Kiesler

Erwerb einer eigenen Moodle-Plattform www.berufundleben.net und Schulung für Administration der Plattform
Anerkannt
ePoints: 8
25.08.2020
Scenario: Sonstiges

Für mich war es eine neue Erfahrung, sich mit einer solchen Technik auseinanderzusetzen. Als ich noch Lehre gemacht habe (bis 2001) gab es kaum digitale Features - und im Trainingsbereich, in dem ich ...seither tätig bin, setzt man fast ausschließlich auf Präsenz. Insofern war die Auseinandersetzung mit der Technik im April 2020 für mich eine Herausforderung - auf deren Meisterung ich stolz bin. Meine "Rolle" zu beschreiben ist etwas schwierig - ich bin selbständig (GbR mit einer Kollegin), muss mir alles alleine erarbeiten, Entscheidungen treffen, die nicht nur didaktisch sinnvoll sondern auch wirtschaftlich umsetzbar sind. Bevor die Entscheidung für Moodle fiel, habe ich mir weitere Lernplattformen angeschaut - aber (da wir ja nicht den Luxus einer IT-Abteilung haben, an die wir alle technischen Probleme delegieren können) auch weitere Kriterien zur Entscheidungsfindung definiert (wie z.B. Barrierefreiheit der Nutzung; Datenschutz der dem Verständnis deutscher Hochschulen entspricht; Hosting und Support in Deutschland; Kosten; Bekanntheit an deutschen Hochschulen; Leistungsfähigkeit und Kompatibiltät mit anderen Tools). Meine ganz persönliche Lernerfahrung: ich kann mich auch mit 58 als "totaler technischer Trottel" in eine solche Materie in für mich erstaunlich kurzer Zeit einarbeiten - was mir die Scheu vor dem Ausprobieren anderer Tools genommen hat. sobald ich Zeit finde, werde ich mich u.a. in Tools zum Zeichnen von kurzen Trickfilmen einarbeiten (was ich ohne diese Lernerfahrung wohl nicht tun würde, da es für meine Inhalte nicht unbedingt notwendig ist, sondern lediglich ein nettes "Add-on").

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Evaluator: Natalie Kiesler

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