Dorothea Ellinger

ePoints: 20
Novice

Aktivitäten

Die Aktivitäten von Dorothea Ellinger

Launchpad to Fundamental Questions of AI
Anerkannt
ePoints: 8
01.01.2021
Scenario: Teilnahme Online-Kurs

Ich haben an dem Online-Kurs aus zwei Gründen teilgenommen: (1) und mich auf ein Lehrinnovationsprojekt, welche eine Anwendung von Maschine-Learning in Modulen der Technischen und Maritimen Logistik ...für individuelle und kompetenz-zentrierte Übunsgbögen zum Thema hat, ab März begleiten zu können. (2) Um das Thema in einen Workshop zu "Forschendes Lernen mit Digitalen Medien", den ich als Fachreferetin für Forschendes Lernen Mitte Februar für Promovierende der Ingenieurswissenschaften geben werde, vorzubereiten, aus dem sich dann wieder ggf. weitere Lehrinnovationsprojekte ergeben. In allen Fällen bin ich nicht die für ein Modul verantwortliche Lehrperson. Ich begleite Lehrinnovationsvorhaben nur. Ich habe allerdings den Anspruch, dass meine Workshops zu den aktuellen Bedarfen von Lehrenden, ihrer Lehre und ihren Studierenden passt. Dies bedeutet Lehrende zu unterstützen gute Lehre derzeit umfassend digital anzubieten. Dies bedeutet auch Lehrende zu unterstützen ihre Forschungsprojekte in die Lehre einzubringen und Studierende als Mit-Forschende einzubeziehen; und zwar ab dem ersten Semester. Dafür ist es wichtig, dass ich aktuelle Entwicklungen - gerade solche die eine explizite Anwendung in Lehre und Lernen haben - kenne. Mein persönliches Ziel war es einen Einstieg in das Thema mit seinen grundlegende Begriffen, grundlegenden Diskussionen um ethische Aspekte und Risiken aber auch einfach verständlich dargestellte Anwendungen zu erhalten, so dass ich darauf aufbauend mit Lehrenden in die Diskussion kommen kann aber auch selbständig mir weiteres Wissen erarbeiten kann. Im Online-Kurs wurden über Texte, Video und klick-Animationen die Informationen in vier Modulen dargestellt. Zwischen einzelnen Kapiteln konnte kurze Quizze absolviert werden. Zum Abschluss eines jeden Moduls wurde eine Reflektionsfrage gestellt und um Beantwortung im Diskussionsforum gebeten. Ich habe für diese Antworten mindestens genau solange gebraucht, wie für das Durcharbeiten der Texte; nicht weil ich soviel schrieb, sondern weil es wirkliche Reflektionsaufgaben waren die weit über die bereitgestellten Informationen hinausgingen und auf das eigene Erleben, Umfeld oder Arbeitskontext abzielte. Die Antworten der anderen Teilnehmenden zu lesen war für mich sehr spannend. Ich hoffe mit meinen Antworten Aspekte und Ideen in der Forum eingebracht zu haben, die noch nicht darin enthalten waren und somit auch für die weiteren Teilnehmenden bereichernd oder relevant sind. Der Kurs geht an im vierten Modul auch auf Anwendungen im Bildungssektor ein. Für den Transfer zu meinen aktuellen Aufgaben bekam ich durch die dargestellten Informationen Anregungen, musste ich aber durchgängig selbst erbringen.

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"Alles Online(?) - Lehre an der TUHH zugänglich gestalten
Anerkannt
ePoints: 12
02.12.2020
Scenario: Lehrveranstaltungskonzeption

Das Seminar „Alles Online? – eLearning an der TUHH zugänglich gestalten wurde im Rahmen des Nichttechnischen Angebot, aus dem alle Studierende der TUHH wenigstens je 2 ECTS im BSc and Masterlevel erwe...rben muss, im Wintersemester 20/21 im Teamteaching von drei Lehrenden durchgeführt. Hier eingereicht ist die Lehrveranstaltungskonzeption, die um August und September 2020 zwischen uns drei beteiligten Lehrenden stattfand. Für die Vorbereitung des Seminars mussten folgende drei Herausforderungen berücksichtigt werden: (1) Es sollte im didaktischen Konzept des Challenge-Based Learnings umgesetzt werden. In Abgrenzung zum Problem- und Projekt-Based Learning wird die Fragestellung nicht durch die Lehrenden vorgegeben, sondern definieren die Studierenden in der ersten Phase, der Engagaphase, selbst ihre Challenge. Für alle Beteiligten ist der Grad der Planbarkeit daher sehr gering und die Unsicherheit sehr groß. Gegenstand der Bewertung soll an Ende der Lernprozess und nicht das Produkt sein. Wie im PBL und PrjBL arbeiten und lernen die Studierenden in Teams und überwiegend selbstorganisiert. (2) Seminare im Nichttechnischen Angebot sollen sich ganz wortwörtlich mit nichttechnsichen Aspekten im Ingenieursstudium auseinandersetzen. In vielen Fällen bedeutet dies Studierende aus ihrer Komfortzone zu holen. Oft sind diese NTA-Seminare ihr erste (manchmal auch einzige) Begegnung mit nicht-technischen Disziplinen, Forschungspraktiken sowie Lehr- und Lernkulturen. (3) Dieses Seminar mit seinem sehr großen Anteil an Teamarbeit musste vollständig als Onlineveranstaltung konzipiert und durchgeführt werden. An der Planung und Durchführung waren drei Lehrende beteiligt: Gesa Mayer ist Soziologin, die über Konzepte von Behinderung, Ableism und Inklusion promovierte. Sie brachte sich vor allem als Fachexpertin mit Hintergrundwissen zu den Konzepten sowie Erhebungsmethoden aus dem Bereich der Sozialwissenschaften ein. Siska Simon ist Hochschuldidaktikerin mit dem Schwerpunkt Teamprojekte und Problem-Based Learning und verantworte den Teamfindungsprozess und das effektive Arbeiten der Teams unter- und zwischeneinander. Sie ist die Mentorin für die Teams. Meine Aufgabe war und ist es angemessene Umsetzung als digitales, kollaboratives Seminar zu finden, das Prüfungs- und Feedbackkonzept zu erstellen und umzusetzen, den Rahmen für das Challenge-Based Learning abzustecken und die Kommunikation mit den Studierenden zu allen organisatorischen Aspekten. Ich bin die Facilitatorin des Seminars. Entsprechend den Challenge-Based Learningcycle planten wir das Seminar in drei Phasen und teilten die 12 Semesterwochen in 3 x 4 Wochen, Die Umsetzung wird zeigen ob dies passt. Über die gesamte Zeit sollen zoom für Videokonferenzen mit Plenum und Break-Out-Sessions für die Wissensvermittlung und gemeinsame Diskussionen, verschiedene Online-Whiteboards für Brainstorming, Dokumentation von Zwischenarbeitsschritten sowie als Downloadbereich von den Lehrenden zur Verfügung gestellten Materialien über padlet.org und StudIP für organisatorische Fragen, Mails an alle und Einzelabgaben zum Einsatz kommen. Dabei haben wir ein Padlet angelegt in dem wir drei Lehrende das Seminar planen, das didaktische Konzept inkl. dem Prüfungskonzept ausarbeiten und uns gegenseitig Material zu Verfügung stellen. Dieses Padlet ist als Material beigefügt. Parallel gibt es ein zweites Padlet, in welchen die Studierenden alle Rechte haben, in dem Inhalt und Ablauf der einzelnen Seminartagen sowie den Links zu den Brainstorming-Whiteboards enthalten ist und später duch die Studierenden weiter ausgestaltet werden kann. Mit dem Thema „Alles online (?) – E-learning an der TUHH zugänglich gestalten“ bieten wir gemäß des CBL eine „Big Idea“. Mit welchem Aspekt sich die Studierenden befassen wollen, was ihre Teilfrage oder Beitrag dazu ist, dass legen die Studierenden selbst fest. Ziel der ersten vier Wochen, der Engagephase, ist es daher, dass sich die Studierenden ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen aus dem digitalen Sommersemester sich mit den Konzepten Behinderung, Ableism und Inklusion auseinanderzusetzen, sie relevante Fragestellung identifizieren und sich Teams aus drei bis fünf Studierende finden, die gemeinsam eine Fragestellung beantworten möchten. Mit dem Einsatz von zoom und Padlet haben wir aus Mangel an Alternativen zwei nicht-barrierefrei Tools gewählt. Sollten sich Studierende mit Beeinträchtigungen im Sehen für unsere Seminar einschreiben, werden wir dies über zusätzliche Tools und Engagement ausgleichen müssen. Für diese ersten vier Woche lies sich der Wechsel an Input-, Brainstorming- und Plenumsdiskussionsphasen sowie welches Material zur Verfügung gestellt wird noch gut planen. Auch für das Prüfungskonzept, in dem die Präsentation der konkreten Fragestellung durch jedes Team bereits den erste Prüfungsteil darstellt, lies sich gut ausarbeiten. Für die Wochen 5-8 planten wir die Investigatephase. Da wir die Projekte der Studierenden noch nicht kennen, kann nur wenig Material vorab gestellt werden, sondern muss dann gemeinsam gefunden werden. Die Sitzungen planen wir so, dass sie zur Hälfte Zeit zum Austausch zwischen den Gruppen und zur Hälfte Zeit für just-in-time Input, beispielsweise dazu wie man gute Umfragen erstellt oder woran man erkennen kann ob eine Umfrage repräsentativ ist, vorhanden ist. Im Rahmen des Prüfungs- und Feedbackkonzept sind Minimalkriterien formuliert, ab wann ein direktes Eingreifen von uns Lehrpersonal notwendig ist, so dass die Teams möglichst viel Autonomie haben. Die letzten vier Wochen sind die Actphase, in der ein Produkt in Zusammenarbeit auch mit Nutzer*innen des Produktes entstehen soll. Diese Phase können wir bisher kaum planen und haben nur einen zeitlichen Rahmen für die Abschlussveranstaltung festgelegt. Alles weitere: wer eingeladen wird, was die Produkte sind und was zu deren Umsetzung gebraucht wird, wird sich erst im Laufe des Seminars finden müssen.

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