Marko Wenzel

ePoints: 32
Novice

Aktivitäten

Die Aktivitäten von Marko Wenzel

Teilnahme an der HFD Summer School
Anerkannt
ePoints: 14
15.10.2020
Scenario: HFD-eigene Aktivität

Ich habe als Teilnehmer an der HFD Summer School vor allem Kontakte knüpfen können und konnte in einen sinnvollen Austausch mit meinen Kolleg*innen kommen. Insbesondere die Lightning-Talks, in denen i...n sehr kurzer Zeit Methoden, Tools, Best-Practices und Forschung präsentiert wurden, fand ich als Format sehr anregend und gerade digital sehr kurzweilig. In insgesamt vier 60–90 minütigen Kollegialen Fallberatungen konnte ich nicht nur mein eigenes Anliegen besprechen (die Frage danach, welche Faktoren es sind, die die Online-Lehre so anders macht als Präsenzlehre und wie man als Lehrender damit umgehen kann), sondern auch meine eigene Expertise anbringen und meine Beratungsfertigkeiten schulen. Alle Angebote wurden digital organisiert, was auch bei der Beratung aber kein Hindernis für uns dargestellt hat. Durch die Außeinandersetzung mit digitalen Themen in einem digitalen Raum, konnte einiges des besprochenen auch noch währenddessen umgesetzt werden (zum Beispiel die Frage nach einer sinnvollen Sicherung der Beratungsergebnisse, was wir dann mit einem gemeinsam geschriebenen EtherPad umgesetzt haben).

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Zertifikat für Cyber Security Awareness
Anerkannt
ePoints: 6
29.06.2020
Scenario: Zertifikat

Inhalt der E-Learning-Module waren unter anderen der Umgang mit E-Mails, Filesharing, Dateitypen und sozialen Netzen. Es gab dazu immer eine Videoeinführung, eine interaktive Lehreinheit und einen ans...chließenden Test zum Thema, bei dem mindestens 75% der Fragen korrekt beantwortet werden mussten, um das Modul angerechnet zu bekommen. Die Module haben dabei etwa 15-20 Minuten in Anspruch genommen. Insgesamt habe ich 25 solcher Module erfolgreich abgeschlossen. Einige der Inhalte kannte ich auch vorher schon, wie die Verwendung und den sichren Umgang mit Passwörtern, aber andere Inhalte haben meinen Horizont erweitert und meine Perspektive auf Sicherheit am Arbeitsplatz und im digitalen Raum drastisch geändert. Besonders eindrucksvoll waren dabei die Strategien des Social Engineerings, bei dem gezielte Angriffe auf spezifische Personen oder Einrichtungen durchgeführt werden, indem persönliche Informationen gesammelt werden, mit denen die Sicherheitsvorrichtungen der Universität umgangen werden können. Gerade für das jetzige Onlinesemester ist dabei, dass viele Informationen öffentlich Zugänglich sind, die dafür genutzt werden können, um zum Beispiel Zugangsdaten für Zoom-Sitzungen zu erhalten. Da die Namen der Lehrenden und auch die Termine für Sitzungen einsehbar sind, könnte sich jemand per Mail als die Lehrperson oder auch als Studierende ausgeben (indem die Absender von E-Mails gefälscht werden) und mit wichtigen, plausibel wirkenden Informationen dafür sorgen, dass die Mails nicht kritisch hinterfragt werden und so sensible Daten weitergegeben werden. Dies hat dafür gesorgt, dass wir an unserer Abteilung keine Zoom-Links verschicken und unsere Studierenden dafür sensibilisieren, nicht auf verschickte Zoom-Links zu klicken.

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Evaluator: Linda Esch

Umstellung einer Lehrveranstaltung als Onlineseminar
Anerkannt
ePoints: 12
29.06.2020
Scenario: Lehrveranstaltungskonzeption

An der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld wurde die Umstellung der Lehre gemeinsam mit allen Lehrenden gestaltet, indem über mehrere Wochen regelmäßige Videokonferenzen abgehalten wurden.... Ich befand mich dabei in einer Doppelrolle, weil ich sowohl als Lehrbeauftragter als auch als Mitarbeiter des Zentrums für Lehre und Lernen dort teilgenommen habe. Dies hat zu sehr guten Synergien geführt, da ich meine didaktische Expertise fachspezifisch anbringen konnte, aber auch mein eigenes Seminar besser in das Gesamtkonzept der Abteilung einbinden konnte. Mein eigenes Seminar war ursprünglich als Lektüreseminar zum Thema „2D-Semantische Analysen von Eigennamen“ geplant war, bei dem, für die Philosophie üblich, verschiedene Texte gemeinsam im Plenum besprochen worden wären. Durch die Umstellung auf ein Onlineseminar musste ich dafür umdenken. Unter den Lehrenden haben wir dabei mehrere Modelle besprochen, von rein asynchronen LV über unser Moodle bis vollständig synchrone LV über Zoom. Ich habe mich für eine Mischform entschieden, bei der es asynchrone Aufgabenstellungen für Studierende als Gruppenarbeit und synchrone gemeinsame Diskussionen über Zoom im wöchentlichen Wechsel gibt. Im ursprünglichen Konzept waren pro Text zwei Sitzungen geplant. Erfahrungsgemäß ist die erste dieser Sitzungen von der Textrekonstruktion geprägt und erst in der zweiten Sitzung kann inhaltlich diskutiert werden. Mein Ziel war es, den ersten Teil asynchron durchzuführen, aber dies ist in einem kompletten Selbststudium sehr anspruchsvoll. Deshalb wird dies als Gruppenarbeit durchgeführt, bei der sich die Studierenden gegenseitig Unterstützen können. Dafür bereiten sich die Studierenden zunächst mit einer kurzen Textbearbeitung auf die Gruppenarbeit vor und die Gruppe dann gemeinsam für die Diskussionssitzung. Für die synchronen Diskussionsitzungen über Zoom können wir so direkt thematisch einsteigen, nachdem offene Fragen geklärt wurden. Der angehängte Seminarplan enthält einen ausführlicheren didaktischen Kommentar. Zu Beginn habe ich noch versucht, ein Plenum im Forum online zu organisieren, um den Studierenden auch über die Gruppenarbeit hinaus Gelegenheit zu geben, Fragen zu klären und den Text zu diskutieren. Dies ist bei den Studierenden aber nicht genutzt worden, so dass ich dies in Absprache mit den Studierenden wieder aufgegeben habe. Darüber hinaus läuft die Gruppenarbeit als Vorbereitung sehr gut. zwei von fünf Gruppen treffen sich für die Vorbereitung zu Seminarzeit, bei der ich über Zoom erreichbar bin. So können die Studierenden auch während der Gruppenarbeit Fragen stellen und ich kann Texthinweise geben. Das Seminar wird konstant regelmäßig besucht und die Diskussionen laufen auch online lebhaft ab. Das Konzept geht meiner Wahrnehmung nach sehr gut auf und ich habe positive Rückmeldung von den Studierenden bekommen. Das geht soweit, dass ich überlege auch in der Präsenzlehre einen solchen Rhythmus von Gruppenarbeiten und Diskussionssitzungen einzuführen.

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Evaluator: Claudia Schmidt

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